Ein unachtsamer Moment und schon ist es passiert: Die Reifen quietschen, ein lauter Knall, Scherben liegen auf der Straße – ein Autounfall kann uns immer und überall treffen, ob selbstverschuldet oder nicht. Nach dem erstem Schreck folgt schnell die Ernüchterung und viele Fragen schwirren in unserem Kopf herum: Was ist jetzt zu tun? Muss die Polizei verständigt werden? Was ist mit der Versicherung? Gut, dass es den Autounfall-Check von BERESA-Leasing gibt – so bewahren Sie auch in dieser ungewohnten und brisanten Situation einen kühlen Kopf.

 

Tipp 1: Safety First

Sind Sie ok? Dann sichern Sie die Unfallstelle ab, damit kein weiterer Unfall geschieht und nachfolgende Kraftfahrzeuge auf Sie aufmerksam werden. Wie? Mit den drei Warn-Ws: Warnblinker anschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck etwa 100 Meter hinter dem Unfallort aufstellen. Kümmern Sie sich um die anderen Unfallbeteiligten und versorgen Sie verletzte Personen. Nun ist es Zeit für den Notruf (110 oder 112) per Handy oder Notrufsäule. Wenn es sich nicht um einen einfachen Auffahrunfall handelt, fahren Sie die Autos vorsichtig an den Straßenrand. Dokumentieren Sie Unfallort und Schäden an den Fahrzeugen. Wie kam es aus Ihrer Sicht zu dem Unfall? Kleine Notizen und Fotos können später sehr hilfreich sein. Rufen Sie Ihre Versicherung an und melden Sie den Schaden.

 

Tipp 2: Umfangreiche Dokumentation

Auch bei einem kleineren Unfall ohne Personenschäden sollten Sie unbedingt Namen, Adresse, Versicherer, Vertragsnummer und Telefonnummer des Unfallgegners aufschreiben und sich den Personalausweis oder Führerschein zeigen lassen. Achtung: Nicht immer ist der Fahrer auch der Fahrzeughalter! In dem Fall unbedingt beide Anschriften aufschreiben. Notieren Sie das Kennzeichen und den Autotypen sowie den entstandenen Schaden. Auch wichtig: Datum, Uhrzeit und Unfallort sowie Daten eventueller Unfallzeugen. Am besten fotografieren Sie alles, was später wichtig sein könnte. Das spart Zeit und mögliche Fehler – und kann im Streitfall ein wertvolles Beweismittel sein.

 

Tipp 3: Polizeieinsatz abwägen

Ob die Polizei einbezogen werden sollte, hängt maßgeblich davon ab, ob jemand verletzt wurde. Wenn ja, müssen Sie auf jedem Fall die 110 oder die 112 wählen. Bei einem einfachen Blechschaden regeln Sie die Angelegenheit bestenfalls ohne Ordnungshüter. Sollte ein schwerer Sachschaden vorliegen, Unfallbeteiligte unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehen oder die Schuldfrage nicht eindeutig sein, dann rufen Sie die Polizei. Für spätere Rückfragen macht es durchaus Sinn, sich Namen und Dienststelle der Beamten geben zu lassen.

 

Tipp 4: Versicherung informieren

Wenn Sie Schuld an dem Unfall sind, müssen Sie umgehend Kontakt mit Ihrer Versicherung aufnehmen. Sie kümmert sich dann um das weitere Vorgehen. Auch wenn Sie nicht der Unfallverursacher sind: Grundsätzlich ist es ratsam, die eigene Versicherung über den Crash zu informieren. Denn oftmals ist in den Vertragsbedingungen eine „Informationspflicht“ aufgeführt. So gehen Sie auf Nummer sicher – und Ihr Versicherer weiß Bescheid.

 

BLG-Extratipp: Unfall-Checkliste fürs Handschuhfach

  1. Unfallstelle absichern (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck)
  2. Geringfügig beschädigte Autos aus der Gefahrenzone bringen, bei größeren Schäden stehen lassen.
  3. Verletzte versorgen
  4. Notruf wählen
  5. Unfallort und Fahrzeuge dokumentieren, Ausweis des Unfallgegners zeigen lassen und wichtige Daten notieren
  6. Schaden bei der Versicherung melden