Der Herbst hat so seine Tücken für Autofahrer. Viele mögliche Gefahren lauern auf und neben den Straßen: Es wird früher dunkel, es ist nass, rutschige Blätter und sperrige Äste liegen mitunter auf dem Asphalt, Rehe kreuzen öfter unseren Weg – und als wäre das nicht genug, taucht wie aus dem Nichts plötzlich gespenstischer Nebel auf. All das fordert unsere ganze Aufmerksamkeit in der stürmisch-regnerischen Jahreszeit. Doch mit den Nebel-Tipps von BERESA-Leasing GmbH trotzen Sie dem trüben Wetter – und behalten weiterhin den Durchblick.

In der Ruhe liegt die Kraft
Zeit ist Geld, oftmals Mangelware – und nicht selten ein Lebensretter. Denn wer bei seinen Autofahrten genügend Zeitpuffer einplant, fährt entspannter von A nach B, wird nicht zum Drängler oder Raser und kommt so sicher und rechtzeitig ans Ziel. Und: Wer sich nicht abhetzen muss, erkennt Gefahren eher. Bei Nebel gilt besondere Gelassenheit: Das Tempo muss der Sichtweite angepasst werden. Wer nur 50 Meter weit gucken kann, also von einem Pfeiler bis zum nächsten, darf auch nur 50 fahren. Deshalb gilt bei schlechter Sicht: Runter vom Gas und ausreichend Abstand zu Vorausfahrenden halten. Und bei unvermeidlichen, längeren Touren öfter mal beleuchtete (!) Pausen auf einem Parkplatz oder Rastplatz machen, sofern das zeitlich drin ist – denn Fahrten bei Nebel fordern unsere volle Konzentration und sind dadurch sehr anstrengend.

Durchblick mit richtiger Beleuchtung
Sehen und gesehen werden hat oberste Priorität: Bei Nebel ist das Einschalten des Abblendlichts absolute Pflicht. Wenn Sie weniger als 50 Meter weit sehen, sollten unbedingt Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten zum Einsatz kommen – dann gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Und nicht vergessen: Bei verbesserter Sicht die Nebelschlussleuchte wieder ausschalten. Verzichten sollten Sie dagegen auf das Fernlicht: Es behindert eher die Sicht als das es nützt. Denn durch den Nebel wird es stark reflektiert – und blendet außerdem entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.

Auto herbstsicher machen
Mindestens genauso wichtig wie Lichtcheck und Reifenwechsel in der Werkstatt Ihres Vertrauens sind saubere Wischerblätter, die nicht schmieren. Außerdem sollten Wischwasser und Kühlwasser mit ausreichendem Frostschutz vermischt sein. Checken Sie auch unbedingt einmal den Inhalt des Verbandskastens auf Vollständigkeit und Haltbarkeitsdatum. Bei der Gelegenheit: Sind Warnweste und Warndreieck vorhanden? Ist das Reserverad intakt beziehungsweise das Pannenset vollständig? Auch wichtig: Die Telefonnummern der Versicherung und der Pannenhilfe sollten griffbereit im Handschuhfach liegen. Außerdem könnten im Notfall ein Nothammer, eine Flasche Wasser, eine warme Decke und eine Taschenlampe an Bord hilfreich sein.

Umsichtiges Verhalten bei einer Panne
Eine Panne oder ein Unfall bei Nebel sind aufgrund der schlechten Sicht besonders gefährlich. So schnell es geht, sollte der Warnblinker aktiviert, das Fahrzeug an den Rand gefahren und die Warnweste angezogen werden – und dann heißt es: Nichts wie raus aus dem Auto, Pannendreieck aufstellen und hinter der Leitplanke oder in sicherer Entfernung in Sicherheit bringen, bis Hilfe eintrifft.

Die BLG-Praxis-Tipps für Nebelfahrten

  1. Längere Fahrtzeiten einplanen
  2. Richtige Beleuchtung wählen
  3. Langsam und vorausschauend fahren
  4. Ausreichend Abstand halten
  5. Möglichst weit rechts fahren
  6. Nicht überholen
  7. Besondere Vorsicht bei unvermeidlichen Spurwechseln oder Abbiegemnaövern
  8. Bei längeren Fahrten Pausen einlegen