Wer bremst, verliert? Von wegen. Der gewinnt! Aber nur, wenn die Bremsflüssigkeit auch mitspielt. Doch das so unscheinbare wie wichtige Fluid haben Autofahrer im Alltag nur selten auf dem Zettel – getreu dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wir von BERESA-Leasing GmbH haben einen Wirkstoff gegen das Vergessen: unseren Artikel zum Thema Bremsflüssigkeit. Denn darin geben wir Ihnen die wichtigsten Infos im Überblick: Was genau macht die Bremsflüssigkeit? Wie oft sollte man sie auffüllen und wechseln? Und: Kann ich das auch selbst?

Was genau macht die Bremsflüssigkeit?

Sie ist gewissermaßen der Rettungsanker bei jedem Bremsmanöver. Denn ohne dieses wichtige Fluid würden die Bremsen nicht funktionieren. Warum? Weil sie in Fahrzeugen die Bremsleistung vom Pedal auf die Radzylinder überträgt. Sobald gebremst wird, entsteht ein Druck auf den eingebauten Bremskraftverstärker. Die Fußkraft wird in einen hydraulischen Druck umgewandelt, der wiederum über Leitungen und Schläuche zu den Radbremsen geleitet wird – mit Hilfe der Bremsflüssigkeit. Die Bremsflüssigkeit sorgt also im wahrsten Sinne dafür, dass dieser Vorgang wie geschmiert funktioniert.

Was steckt drin in dem Fluid?

Um die Kraft vom Bremspedal zur Bremse optimal übertragen zu können, spielen die Viskosität und der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit eine wichtige Rolle. Meist besteht sie aus einer so genannten Polyglykolverbindung und Korrosionsschutzmitteln. Schließlich muss das Bremssystem vor Verschleiß und Rost bewahrt werden. Und die Gummidichtungen dürfen ebenfalls keinen Schaden durch die Flüssigkeit nehmen.

Wie oft muss sie aufgefüllt oder getauscht werden?

Weil die Bremsflüssigkeit in Fahrzeugen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer enorm wichtig ist, wird sie normalerweise bei der turnusmäßigen Inspektion oder einer anstehenden Wartung in Ihrer Werkstatt gecheckt. Dies geschieht mit speziellen Testern, die den ungefähren Wassergehalt der Bremsflüssigkeit analysieren – und so Aufschluss über die richtige Mischung geben. Und wenn Ihr Auto eher selten eine Werkstatt sieht? Dann sollten Sie sich unbedingt in festen Abständen Termine in den Kalender eintragen, um die Bremsflüssigkeit von einem Profi checken zu lassen. Und auch für Laien gut zu wissen: Nach zwei Jahren sollte sie komplett ausgetauscht werden. Wer unsicher ist, schaut in den Vorgaben des jeweiligen Fahrzeugherstellers nach.

Darf ich die Bremsflüssigkeit selbst nachfüllen oder wechseln?

Klar. Ihr Auto – Ihre Entscheidung. Dennoch raten wir dazu, das Nachfüllen oder Austauschen der Bremsflüssigkeit unbedingt einem Fachmann zu überlassen. Denn wenn der Füllstand auf Minimum sinkt, kann dies durchaus auch auf ein undichtes Bremssystem oder Verschleiß an den Bremsbelägen hinweisen – das sollte sich unbedingt ein Fachmann ansehen. Und auch den Austausch sollte ein Profi übernehmen. Warum? Die Flüssigkeit ist giftig und gehört in den Sondermüll. Sie darf auf keinen Fall ins Trinkwasser gelangen oder mit Augen und Haut in Kontakt kommen.

BERESA GmbH & Co.KG Extra-Tipp: Dem Profi vertrauen

Einfach irgendeine Bremsflüssigkeit kaufen, um Geld in der Werkstatt zu sparen? Keine gute Idee. Denn: Bremsflüssigkeit ist nicht gleich Bremsflüssigkeit. Es gibt verschiedene so genannte DOT-Klassen, die sich in Bezug auf Siedepunkt und Kälteviskosität unterscheiden. Je höher eine Klasse, desto höher liegen Siedetemperatur und Nasssiedepunkt. Bedeutet tendenziell: Eine höhere DOT-Klasse bei der Bremsflüssigkeit sorgt für längere Wartungsintervalle. Wer sich damit nicht auskennt, sollte also besser die Finger davon lassen – und einen Termin in der Fachwerkstatt seines Vertrauens abstimmen. Rufen Sie uns gerne an.