Bei vielen Leasingnehmern breiten sich zum Ende des Vertrages die Sorgenfalten auf der Stirn aus. Was ist, wenn an dem Fahrzeug Schäden festgestellt wurden? Habe ich die Kilometeranzahl eingehalten? Und welche Kosten werden überhaupt in Rechnung gestellt? Um es gleich vorwegzunehmen: In den meisten Fällen sind diese Sorgen vollkommen unbegründet und die Rückgabe des Fahrzeugs verläuft problemlos. Wenn Sie sich an Ihre Vertragsinhalte gehalten haben, müssen Sie nichts befürchten. Beresa-Leasing GmbH erklärt Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Normale Gebrauchsspuren sind keine Schäden

Viele haben bereits Angst vor kleinsten Kratzern oder Schäden. Dabei ist es besonders wichtig zu wissen, dass kein Autohändler bei einer Laufleistung von 30.000 bis 60.000 Kilometern erwartet, einen Neuwagen auf den Hof gestellt zu bekommen. Kleine Kratzer an den Felgen oder leichte Beschädigungen des Lacks, zum Beispiel durch kleine Steinchen, sind normal und quasi bereits mit eingepreist. Anders sieht es natürlich bei tieferen Lackschäden oder demolierten Fahrzeugteilen aus. Diese Schäden sollten Sie jedoch bereits während der Leasingzeit melden und vom Händler beheben lassen, so dass die Überraschung nicht bei der Rückgabe kommt.

Fahrzeug immer instand halten

Generell gilt: Das Fahrzeug sollte auch als Leasingfahrzeug gepflegt werden, als wäre es Eigentum. Dies bedeutet, dass selbstverständlich sämtliche Inspektionen fachgerecht durchgeführt werden sollten und Schäden am Fahrzeug umgehend zu beheben sind. Wer auf sein Fahrzeug achtet, muss bei der Rückgabe nämlich nichts befürchten. Wer keinen Reparaturstau aufkommen lässt, muss am Ende nicht alles auf einmal bezahlen. Genauso verhält es sich bei den Reifen. Ist absehbar, dass diese bis zur Rückgabe abgefahren sind, sollten frühzeitig neue eingeplant werden. Hier hilft oftmals saisonal gegenteiliges Denken, dies bedeutet, dass man im Sommer Winterreifen anschafft und umgekehrt.

BLG-Extratipp: Vor der Rückgabe das Fahrzeug gründlich reinigen lassen

Selbstverständlich sollte das Fahrzeug bei der Rückgabe in einem brauchbaren und sauberen Zustand sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Fahrzeug „aufbereiten“ lassen. Das führt oft zu erstaunlichen Ergebnissen. Bereits ab hundert Euro steht nach einer intensiven Behandlung das Fahrzeug von innen und außen glänzend vor Ihnen und macht auch beim Händler einen besseren Eindruck.

In jedem Fall sollten Sie bedenken, dass der Händler im Normalfall ein starkes Interesse daran hat, Sie als Kunden zu behalten. Daher sind Ehrlichkeit und Fairness gute Grundlagen, um die Rückgabe von Leasingfahrzeugen schnell und unkompliziert über die Bühne zu bringen.