Besonders bei geschäftlich genutzten Fahrzeugen kommt oft der Wunsch auf, die Flächen des Fahrzeugs und den Umstand, dass man den ganzen Tag in der Öffentlichkeit unterwegs ist, dafür zu nutzen, Werbung zu verbreiten. Wenn man das Fahrzeug nicht von vornherein in einem speziellen Design lackieren lässt, muss man es hierfür bekleben lassen. Als Werbeträger eignet sich quasi jedes Fahrzeug, ob PKW, Transporter, LKW oder Baufahrzeug. Mit entsprechenden Firmenlogos und Schriftzügen kann man auf Leistungen und die Erreichbarkeit aufmerksam machen. Normalerweise haben Händler beziehungsweise Leasinggeber gegen eine solche Folierung nichts einzuwenden. Dennoch gibt es einige Punkte, auf die wir von BLG einmal hinweisen möchten:

Beresa-Leasing rät: Fahrzeug vom Profi folieren lassen

Im Internet finden sich etliche Angebote, bei denen man je nach Fahrzeugart und Modell die Folie selbst erstellen kann. Nach dem Druck bekommt man diese zugesandt und kann sie selbst auf das Fahrzeug aufbringen. Davon ist gerade bei Leasingfahrzeugen, bei deren Rückgabe man den Zustand rechtfertigen muss, dringend abzuraten. Wie bei Reparaturen oder Inspektionen auch, sollte mit der Folierung ein Fachmann beauftragt werden, um die Folie entsprechend aufzubringen. Dies sieht in der Regel nicht nur qualitativ hochwertiger aus, es beugt auch Schäden am Lack vor. Beim Glattstreichen der Folie können nämlich leicht kleine Kratzer entstehen, wenn man nicht vom Fach ist. Auch erfordern manche Folien spezielle Temperaturen, um in Form gezogen zu werden. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen um ein Vielfaches besser und sollte dies einmal nicht der Fall sein, so hat man beim Fachmann einen Anspruch auf Ausbesserung.

Vorsicht vor Farbunterschieden

Besonders bei günstigen Folien aus dem Internet kann es schnell vorkommen, dass der Lack unter der Folie anders ausbleicht, als die Umgebung. Durch Umwelteinflüsse wie Regen oder UV-Strahlung können dann sichtbare Unterschiede zwischen beklebten und unbeklebten Lackstellen entstehen. diese werden dann bei der Rückgabe des Fahrzeugs wertmindernd berücksichtigt. Moderne Folien vom professionellen Folierer und die relativ kurzen Leasingzeiten vermindern das Risiko hierfür deutlich.

BLG-Pflegetipps für Folierungen

Bei einem folierten Fahrzeug sind zudem einige Besonderheiten zu beachten, wenn es um die Pflege geht. So sollte man heißes Wachs in der Waschanlage dringend vermeiden. Auch bei der Politur können Komplikationen auftreten. Damit Sie auch nach der Rückgabe keine böse Überraschung erleben, sollten Sie sich auch zu der Pflege des folierten Fahrzeugs von einem Fachmann beraten lassen. So gehen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug ein echter Werbeträger und kein zusätzlicher Kostenfaktor wird.